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Grundlagen

  • Unterschied zwischen Wohngebäude- und Hausratversicherung
  • Welche Schäden deckt eine Gebäudeversicherung ab?
  • Was ist eine Gebäudeversicherung?
  • Grundlagen der Gebäudeversicherung

Kosten, Beiträge & Vertragsfragen

  • Was ist die gleitende Neuwertversicherung?
  • Was passiert, wenn der Neubauwert steigt?
  • Wie vermeide ich eine Unterversicherung?
  • Was ist der „Wert 1914“?
  • Wie berechnen Versicherer den Beitrag zur Gebäudeversicherung?

Schadenabwicklung & Regulierung

  • Welche Unterlagen benötigt die Versicherung zur Prüfung?
  • Wie melde ich einen Gebäudeschaden richtig?
  • Was passiert bei Totalschaden?
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  • Wie lange dauert die Schadenregulierung?
  • Was muss ich tun, wenn ein Schaden eintritt?

Versicherte Gefahren

  • Welche Sturmschäden sind versichert und ab welcher Windstärke?
  • Was zählt zu Leitungswasserschäden?
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  • Gebäudeversicherung

Was ist der „Wert 1914“?

📐 

An einem stillen Samstagmorgen sitzt Jana am Küchentisch in Bad Camberg. Vor ihr: die Unterlagen zur Wohngebäudeversicherung,
ein Schätzwert fürs Haus – und ein Begriff, der sie stolpern lässt: „Wert 1914“.
1914? Das ist doch über hundert Jahre her. Warum nutzt man so etwas heute noch?Sie schreibt ihrer vertrauten Ansprechpartnerin, Versicherungsmaklerin Frau Sander.
Wenig später geht es los – auf eine kleine Reise, die über Idstein, Limburg an der Lahn und Hünfelden führt
und erklärt, warum dieser alte Wert in der modernen Gebäudeversicherung Gold wert ist.


🧭 Was ist der „Wert 1914“ überhaupt? #

„Stell dir den Wert 1914 als historischen Baukostenwert vor“, beginnt Frau Sander.
Er gibt an, was dein Haus im Preisniveau des Jahres 1914 gekostet hätte – ohne moderne Ausstattungen, rein die bauliche Herstellung.
Dieser Ausgangswert ist ein fester, zeitloser Anker.

Warum ist das praktisch? Weil sich Baupreise dauernd ändern.
Wenn wir statt einer starren Summe einen historischen Wert nehmen und ihn mit Indexzahlen auf heutige Baupreise hochrechnen,
erhalten wir zuverlässig den aktuellen Wiederaufbauwert – ganz automatisch, Jahr für Jahr.

Kurz: Der Wert 1914 ist die Grundlage für die gleitende Neuwertversicherung, die dein Haus immer zum aktuellen Preis absichert –
ohne dass du die Summe jedes Jahr neu bestimmen musst.


⚙️ Wie wird aus Wert 1914 der heutige Neuwert? #

Vereinfacht gesagt: Wert 1914 × aktueller Baupreisindex = heutiger Neuwert (genauer: Versicherungssumme in €).

Der Baupreisindex spiegelt wider, wie sich Bau- und Handwerkerkosten entwickelt haben. Er wird regelmäßig angepasst.
Deine Versicherung verwendet diese Entwicklung automatisch, um aus dem historischen Anker die aktuelle Entschädigungsbasis zu berechnen.

Jana erinnert sich an das neue Dach ihres Nachbarn in Weilburg – 30 % teurer als geplant, weil Materialpreise stiegen.
„Genau dafür ist der gleitende Neuwert da“, sagt Frau Sander. „Damit dir in so einem Umfeld nicht die Summe davonläuft.“


🏗️ Wie ermittelt man den Wert 1914 für ein konkretes Haus? #

Es gibt drei gängige Wege – in der Praxis oft kombiniert:

  • Wohnflächen-/Baukostenverfahren: Wohnfläche, Bauartklasse (z. B. Massiv), Ausstattungsstandard, Dachform & Baujahr fließen ein.
  • Sachverständigen-/Bauträgerangaben: Pläne, Kostenvoranschläge, Bauverträge liefern Anhaltspunkte.
  • Versicherer‑Tools: Rechner mit Erfahrungswerten (z. B. für Einfamilienhäuser, Doppelhäuser, Mehrfamilienhäuser).

In Villmar reicht für ein typisches EFH die saubere Erfassung von Wohnfläche, Bauweise, Baujahr und Sanierungen.
In Diez oder Waldems, wo Altbauten mit An- und Umbauten stehen, lohnt sich ein genauer Blick,
damit keine Unterversicherung entsteht.

Wichtig: Modernisierungen (z. B. neue Heizung, Elektro, Dach, Anbau) erhöhen den Wiederherstellungswert und sollten in die Ermittlung einfließen.


🛡️ Warum ist der Wert 1914 so wichtig für deinen Schutz? #

Der größte Vorteil: Wertsicherheit.
Statt eine feste Summe zu versichern, die schon morgen zu niedrig sein kann, bleibt deine Entschädigung über die Indexkette immer am Marktpreis dran.

  • Inflationsschutz: Baupreise steigen? Deine Entschädigung steigt mit.
  • Automatik statt Schätzerei: Kein jährliches „Nachjustieren“ nötig.
  • Unterversicherungsvermeidung: Mit korrekter Ermittlung sinkt das Risiko, im Schadenfall zu wenig zu erhalten.

„In Phasen mit stark steigenden Baukosten“, erklärt Frau Sander, „ist das sprichwörtlich die Lebensversicherung deines Hauses.“
In Oberbrechen half diese Logik bereits, einen kompletten Wiederaufbau nach Leitungswasserschaden fair zu finanzieren.


🔍 Gleitender Neuwert vs. feste Summe: Was ist der Unterschied? #

Bei einer festen Versicherungssumme musst du selbst sicherstellen, dass die Summe ausreicht – heute und in Zukunft.
Steigen die Baupreise stark, droht Unterversicherung.

Beim gleitenden Neuwert hingegen ist die Summe variabel: Der Wert 1914 bleibt als Anker,
die Entschädigungsbasis „gleitet“ mit dem Index – und bleibt damit angemessen.
Für Jana ist klar: Sie möchte ihren Schutz an die Wirklichkeit binden, nicht an eine Zahl von gestern.


🧱 Bauartklasse, Ausstattung, Sanierung: Alles beeinflusst den Wert #

Warum kostet ein Neubau in Idstein mehr als ein Altbau in Weinbach?
Weil Material, Ausstattung und Bauweise differieren – und damit der Wiederaufbau.

  • Bauartklasse: Massivbau, Holzständer, Dachform, harte/weiche Bedachung.
  • Ausstattung: Standard vs. gehoben (Bäder, Boden, Fassade, Fenster).
  • Sanierung: Erneuerte Leitungen, Dämmung, Heizung = höherer Wiederherstellungswert – aber auch weniger Risiko.

In Runkel etwa stieg der ermittelte Wiederherstellungswert nach einer Kernsanierung –
gleichzeitig sanken Teile der Risikozuschläge. Ergebnis: bessere Leistung, weiterhin fairer Beitrag.


📊 Warum der Beitrag „mitwächst“ – und das gut für dich ist #

Der Baupreisindex wirkt in zwei Richtungen:
Er schützt die Entschädigung (Summe steigt, wenn Baupreise steigen) und beeinflusst den Beitrag (er steigt moderat mit).

Das fühlt sich manchmal unangenehm an – ist aber inhaltlich richtig.
Denn im Schadenfall brauchst du den aktuellen Wiederaufbauwert; ein „eingefrorener“ Wert würde nicht reichen.

Jana versteht: „Lieber jedes Jahr etwas Anpassung – als im Ernstfall zu wenig Geld.“


🧩 Häufige Missverständnisse rund um den Wert 1914 #

  • „1914 hat nichts mit meinem Haus zu tun“ – Doch: Es ist nur ein Rechenanker, um heute korrekt zu kalkulieren.
  • „Hauptsache günstig“ – Zu niedriger Wert 1914 = Unterversicherung = Kürzungen im Schadenfall.
  • „Sanierung senkt immer die Summe“ – Sanierung kann Risiko senken, aber der Wiederherstellungswert steigt oft.

In Selters (Taunus) wurde ein Haus über Jahre mit zu niedrigem Wert geführt. Erst bei der Überprüfung durch Frau Sander flog die Lücke auf –
zum Glück vor einem Schaden, nicht danach.


🛠️ Praxis: So stellst du deine Police richtig ein #

  1. Wohnfläche korrekt erfassen (Tarifdefinition beachten).
  2. Bauweise & Ausstattung realistisch einstufen.
  3. Sanierungen belegen (Rechnungen, Fotos, Abnahmen).
  4. Besonderheiten (Anbauten, Wintergarten, PV, Garage) mit angeben.
  5. Wert 1914 sauber ermitteln – nicht „aus der Luft greifen“.
  6. Deckung prüfen (Elementar, Außenrohre, grobe Fahrlässigkeit, Folgekosten).

In Limburg und Hünfelden führt diese strukturierte Herangehensweise regelmäßig zu sauberen Tarifen ohne böse Überraschungen.


📌 Mini‑Beispiele aus der Region #

  • Bad Camberg: EFH, Massivbau, moderner Standard → sauber ermittelter Wert 1914, Beitrag planbar.
  • Idstein: Stadthaus mit Anbau → Wert 1914 nachjustiert, Elementar ergänzt.
  • Weilburg: Dach neu + PV → Wiederherstellungswert hoch, Risiko bzgl. Dachschäden gesenkt.
  • Diez: Altbau mit teilweise originaler Substanz → Gutachterdaten eingeflossen.
  • Villmar: Holzständer + weiche Bedachung → Wert + Zuschläge, dafür präzises Leistungsnetz.

So unterschiedlich Häuser sind, so ähnlich ist das Ziel: realistische Werte, angepasste Deckung, entspannte Regulierung.


❓ FAQ – Wert 1914 & gleitender Neuwert #

1) Was ist der Wert 1914 in einem Satz?

Ein historischer Baukostenwert als fester Anker, der über Indexzahlen auf heutige Wiederaufbaukosten hochgerechnet wird.

2) Warum nutzen Versicherer nicht einfach Euro‑Summen?

Weil Baupreise schwanken. Mit dem Wert 1914 bleibt die Entschädigung automatisch aktuell – ohne jährliches Neukalkulieren.

3) Verhindert der Wert 1914 Unterversicherung?

Ja, sofern er korrekt ermittelt wurde und der Tarif gleitenden Neuwert vorsieht.

4) Muss ich den Wert 1914 selbst berechnen?

Nein. Frau Sander nutzt dafür anerkannte Verfahren/Tools und dokumentiert die Herleitung.

5) Was, wenn ich anbauen oder modernisieren will?

Unbedingt melden – der Wiederherstellungswert ändert sich. So bleibt die Entschädigung passend.

💬 Du willst deinen Wert 1914 sauber ermitteln lassen – und wissen, wie du Unterversicherung vermeidest und deinen Beitrag fair hältst? Dann hol dir jetzt deine persönliche Beratung bei Frau Sander!



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Wie vermeide ich eine Unterversicherung?Wie berechnen Versicherer den Beitrag zur Gebäudeversicherung?
Inhalt
  • 🧭 Was ist der „Wert 1914“ überhaupt?
  • ⚙️ Wie wird aus Wert 1914 der heutige Neuwert?
  • 🏗️ Wie ermittelt man den Wert 1914 für ein konkretes Haus?
  • 🛡️ Warum ist der Wert 1914 so wichtig für deinen Schutz?
  • 🔍 Gleitender Neuwert vs. feste Summe: Was ist der Unterschied?
  • 🧱 Bauartklasse, Ausstattung, Sanierung: Alles beeinflusst den Wert
  • 📊 Warum der Beitrag „mitwächst“ – und das gut für dich ist
  • 🧩 Häufige Missverständnisse rund um den Wert 1914
  • 🛠️ Praxis: So stellst du deine Police richtig ein
  • 📌 Mini‑Beispiele aus der Region
  • ❓ FAQ – Wert 1914 & gleitender Neuwert
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